Ivo & Mario
Vodanovic
Schuhmacherei Meisterbetriebe

Grundlegendes zum Schuh, Schuhhandwerk und Meister


Das Schuhhandwerk ist eines der ältesten Handwerke, die es gibt. Wurde anfangs nur ein Weg gesucht, um die Füße vor äußerlichen Einflüssen zu schützen, veränderte es sich mit der Zeit dahin, auch eine ästhetische Funktion zu erfüllen.

Heute hat diese Funktion der Ästhetik und ständigen modischen Anpassung dazu geführt, das Schuhe zum größten Teil zwar einen Schutz von aussen bieten, aber durch die Verwendung von einer unüberschaubaren Anzahl an syntetischen und chemischen Stoffen, und durch Formen die im ersten Anschein nach der Bequemlichkeit dienen sollen, für Fuß und Körper eher eine Belastung als eine Wohltat darstellen.

Bis heute ist kein Material in der Lage, die Eigenschaften die Leder vorzuweisen hat, zu ersetzen. Leder ist bei entsprechender Pflege, extrem strpazierfähig, atmungsaktiv, aber auch imprägnierfähig, nimmt Feuchtigkeit auf und ist ein Naturprodukt. Jedes andere Material oder jeder andere Schuh der mit solchen Eigenschaften wirbt und nicht aus Leder ist, kommt nie an die Qualität und diese Vielfalt an Vorteilen heran. Es liegt an Ihnen, ob Sie Ihrem Fuß ein wenig Natur und Wohlbefinden gönnen, oder ihn den ganzen Tag in einen Mantel aus PVC, Plastik und Latex einzwängen.

Wir als Meister des Schuhhandwerks raten Ihnen natürlich zu Lederschuhen, auch wenn diese in der Anschaffung teurer sind. Jedoch haben Sie länger etwas davon und tun in erster Linie sich einen gefallen. Es muss den ja auch nicht gleich das Paar Maßschuhe von Lobb oder Vass für dreitausend Euro sein. Ein Paar Lederschuhe sind schon für zweihundert Euro zu haben. Und wenn Ihnen das auf den ersten Blick zu viel erscheint, dann rechnen Sie mal aus, welchen finanziellen und zeitlichen Aufwand Sie für Auto und Urlaub aufbringen und vergleichen dies mit dem, was Sie für das Kleidungsstück, welches Sie den ganzen Tag an Ihrem Körper begleitet, aufbringen.

Ungeachtet dessen, ob Sie sich nun für den einen oder den anderen Schuh entschieden haben. Wenn der Schuh einer Reparatur bedarf kommt die Suche nach einem guten Schuhmacher, der von dem was er macht auch was versteht. Nur leider ist es seit dem Wegfall des Meisterzwangs schwierig geworden, einen solchen zu finden. Denn heute kann jeder eine Schuhreparaturwerkstatt eröffnen, sei es mit oder ohne Qualifikation. Die Politik erhoffte sich durch diesen Wegfall des Meisterzwanges in vielen Handwerksberufen eine steigende Anzahl an Unternehmensgründungen. Eine schöne Idee.

Doch der Leittragende sind Sie. Wie unterscheiden Sie jetzt einen guten Schuhmacher von einem ungelernten Flickschuster, ohne dabei das Risiko einzugehen, das Wohl Ihrer Schuhe aufs Spiel zu stellen?

Hierfür ist immer noch der Meisterbrief ein Siegel, auf welches Sie sich im Regelfall verlassen können. Zwar gibt es auch unter den Nichtmeistern gute Handwerker, doch diesen müssen Sie erst finden. Bei einem Meister können Sie davon ausgehen, dass er sich dem Schuhhandwerk eng verbunden fühlt und mit einer anderen Motivation an die Arbeit geht. Nicht umsonst hätte er den zusätzlichen zeitlichen und finanziellen Aufwand für den Erwerb der höchsten Auszeichnung und des Titels auf sich genommen, wenn er nicht mit ganzem Herzen bei diesem Beruf wäre. Dies können zumindest wir, Ivo und Mario Vodanović, von uns behaupten.